Angst

„Vanessa, bitte … was ist eigentlich …Angst?“

Okay, wie es hier gesehen wird, drückt sich das Leben in verschiedener Weise mit….der Energie …die wir …Angst…nennen so aus:

Das Herz belebt unseren Körper durch Zusammenziehen und Loslassen; und so funktioniert die Lebendigkeit des Lebens…Und dieses Zusammenziehen nennen wir nicht …Angst…

Doch was wir sonst …Angst… nennen, ist… auch eine Energie des Zusammenziehens und kommt so wie Alles, aus dem Sein, derselben Quelle, wie alle Energien; sie gehören niemandem; wenn überhaupt, so gehören sie dem Leben, und manche sagen dazu: Gott … Hm? Nichts ist verkehrt…. alles ist göttlich… Und wenn im Gewahrsein ein Zusammenziehen im Körper erscheint, nimmt meist sehr schnell das „Ich“ dieses in Besitz …und vor allem mit Geschichten… und hält das unbewusst auch im Körper fest.

Hm, doch genau das „Ich“ ist die Trennungsenergie, die die scheinbare Trennung … vorgibt… vom Ganzen, also, von der Einheit… getrennt zu sein… und das ist der Auslöser der Angst überhaupt…Denn der Glaube ein separates Wesen und der Körper zu sein… bringt schon … unterschwellig ein Gefühl von Unsicherheit mit sich… Also kann sich das „Ich“ nur an gedanklichen Geschichten … festhalten… Es ist also das „Ich“ was meist…in… Angst ist. Nun, hinzu kommt, dass manche Gedanken eine … dunkle… und andere, eine … helle… Energie mit sich bringen. Die dunkle Energie entsteht durch … dunkle…Geschichten. Die helle Energie durch, na klar, durch …helle… Geschichten.
Und Das, was du bist ist Licht! – Auch wenn das vom Verstand her nicht gesehen werden kann…Und wenn die Bereitschaft da ist… in die Gedanken-Energie hinein zu sehen, so wird da zwar eine lebendige Energie wahrgenommen, doch keine … Geschichte!

Wird das gesehen, verliert die Angst ihre scheinbare Macht… Es ist ein Sehen… es ist jenseits vom Verstehen… jenseits der vielen Vorstellungen, in denen es ums …Werden geht…

Nun, mit einem Lächeln wird hier gesehen… von niemandem: Alles was erscheint … auch Angst… ist …der Geliebte… der einlädt …mit …der Energie im Zentrum… dessen… zu sein… die so, von allein in die Liebe führt…

Man! Zu verstehen ist das nicht, doch zu spüren, zu sehen… so das geschieht.

Ein Zusammenziehen, was meist als Angst bezeichnet wird …steigt auf … erscheint … und möchte einfach nur… einfach nur da sein dürfen, gesehen, und erkannt werden, als das… was sie ist… eine Energie, die im Da-Sein… sich auflösen möchte.

Denn so manch eine „Angst“ ist ein Hinweis mit einer dringende Bitte, z. B.: Nicht einzuschlafen, um das Feuer zu bewachen… und die Angst wird zur stillen, hellen und hohen Wachsamkeit… und das geschieht. … In diesem Sehen, steigt eine tiefe Dankbarkeit auf… Und in genauer Hinsicht ist absolut Alles, was erscheint … Gnade, ein Geschenk, eine Einladung… des Geliebten… bis gesehen wird, dass keine Trennung vom Geliebte da ist, dass du auch der Geliebte bist.

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O je! Die Angstenergie als Freund, geschweige denn als Geliebten zu sehen … nein… denn mit der Geschichte, die die Energie ummantelt…damit ist sie schwer zu durchschauen, geschweige denn den Geliebten… darin … zu erkennen!

In der Identifizierung mit dem zwanghaften Ich-Gedanken … der Angst und den Lügen-Geschichten von Befürchtungen… die wie Gift sein können… oh, in so einer Verwicklung… oh je! Das fühlt sich eng, trübe oder wie erblindet an.

Doch auch daran ist nichts verkehrt, denn alles ist… ein Spiel… ein göttliches Lebensspiel…

Ja…Nicht-Sehen kann so manches, wie im dunklen Loch erscheinen lassen. Viele nennen das Depression … Ich nannte es für mich irgendwann: Niedrig-Wahn… ein scheinbarer Jemand, der sich gedanklich …nieder macht…! Und der Größenwahn… er geht nur in die andere Richtung…eben, nach oben, und vom Boden abhebend…und manch Mal… wie sich versteckend in einem Glaskasten…von oben herab…Was Überheblichkeit genannt wird.

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In dem Allen, was durchschaut wird…entsteht so etwas wie ein Gebet… doch nein, nicht ich betete, das Beten … geschieht… aus der Tiefe heraus: Bitte lass mich… sehen; Bitte lass mich erkennen…. nimm meinen Kopf… mein Handeln…..(obwohl es nie „mein“… war. Doch so hat der Verstand es gelernt… und auch das gehört zum göttlichen Lebensspiel dazu…diese hypnotische, dualistische Sprache…) Denn eigentlich wird darum gebeten: Endlich …niemand sein zu dürfen, und nicht mehr ein Jemand sei zu müssen!

Und, wenn der Verstand schon gar nichts mehr weiß….kann etwas geschehen, scheinbar etwas, was so überrascht: In dem Augenblick, wo „die Bereitschaft“ erscheint… geschieht ein…Abwenden… von der dramatischen Geschichte…

und die Aufmerksamkeit ist voll bei dem langsamen, tiefen Aus-Atmen…und dann bei dem langsamen, tiefen Ein-Atmen…Dieses dort: im Atmen… Verweilen…Ha! Darin löst sich die Angst-Panik stets auf… Man! Einfach und genial. Was im Staunen erscheint, ist Dankbarkeit… Oh, es ist wunderschön… das Wunder darin …wieder und wieder zu entdecken…

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Denn in dem Verhalten… sich wie, ein verloren … Kind… zu fühlen … Im Haben-wollen oder etwas festzuhalten, aus Angst, weil es …glaubt… all das zu besitzen …und ja nicht verlieren zu dürfen ….mit der Angst darin: …zu sterben… in der Identifikation mit dem Körper, was uns allen irgendwann gesagt wurde… wer wir sind…und das läuft deshalb sehr subtil ab…Was für ein Geschenk, wenn das …gesehen… wird.

Man! Und die Befürchtungen sind so gut wie immer… Lügen!… Denn es ist die Arroganz des Verstandes, die behauptete zu …wissen… was eigentlich der Verstand auch für die „Zukunft“ gar nicht wissen kann! Denn er „kennt“ nur die Vergangenheit … und übersieht, vor allem „in“ Angst und „in“ Befürchtungen… was… das Leben unmittelbarer mit sich bringt, was einfach gegenwärtig … Ist… das Rauschen des Wassers, das Sitzen…oder Gehen… das Zusammenziehen im Bauch… das Vorbeifahren eines Motorrollers… das Spüren des Windes…das langsame, warme Ausdehnen im Bauch…

Nun, so entsteht immer mehr die Bereitschaft…und das Sehen, dass das Erscheinen der Angst zum Lebensspiel dazugehört, und, dass… das Leben… alles was erscheint… bedingungslos …liebt…

So entsteht …Vertrauen in das Leben…das, was bei einem kleinen Kind schon immer da war.

Denn das Leben lebt sich selbst… durch alles, was erscheint….und nicht ein “Ich“ hat es jemals gelebt… auch wenn es so behauptet wird…Hm? Und mit einem Schmunzeln wird all das als …befreiend…angesehen…und es lässt im Sehen ein Lachen aufsteigen …Man!
Was für eine…gedankliche…Täuschung!

Denn das Leben ist stets … Neu und einzigartig… Ja, es ist das Leben selbst, dass das Neue, Bekannte oder scheinbar Unbekannte…im Vertrauen willkommen heißt…und auch oft …Mut auftauchen lässt… denn es ist mutig, das Leben als Abenteuer zu sehen … und darin verliebt… zu spielen… wie ein kleines Kind, das unschuldig… Alles… spielt… auch das Unzufrieden-Sein, wenn es erscheint… und, eben… Alles … liebt!

Denn es wird gesehen, von niemandem, dass da Nichts und Alles ist.. Und da ist Staunen… über dieses Wunder: die pure Lebendigkeit des Lebens, denn in der Präsenz…in dem…Was Ist… genau hier ist das, was … je gewünscht werden kann oder konnte.