An Samarpan

(Es geschah Jahre und Monate vor dem Erwachen)

In Ergebenheit und Liebe

Hey, hallo geliebter Samarpan.               November 2011

Warum auch immer dir jetzt geschrieben wird, ich weiß es nicht. Doch es scheint hier wichtig zu sein, denn diese Hände schreiben in einer Leichtigkeit, die erstaunlich ist. -
Immer wieder erscheint bei mir eine große Dankbarkeit, dass das Leben mich zu dir gebracht hat. Auch, dass du mich am Anfang immer wieder aufgefordert hast, auf deinem Schoß zu sitzen. Es war damals für mich unbeschreibbar. Doch jetzt sind da Worte, die dir das mitteilen möchten: In dem Augenblick, als ich bei dir auf dem Schoß saß, war der Kopf leer. Es war ganz sanft die Energie der Körper wahrzunehmen, das Kreisen zwischen ihnen, das Eins war und ein tiefer Friede, sonst nichts. – Doch auf Korfu geschah etwas ganz anderes. Da mischte sich das Köpfchen ein, und wie überraschend, nun war da Weinen, denn es reichte nicht aus auf deinem Schoß zu sitzen, da war Unzufriedenheit, wie aus dem Einssein heraus gefallen. Und das sagte mir einfach aus, dass das so erscheint, sowie die Aufmerksamkeit im Köpfchen, in den Geschichten des scheinbaren Fehlens, des "Mehrhaben-Wollens" ist, und ihnen geglaubt wird. - Mann, was für eine Erleichterung, das bewusst zu sehen, und das Köpfchen war ruhig. Oh, ja! Beides war voller Staunen und unverdient geschehen. -

Und vielleicht erinnerst du dich auch daran? – Du warst bei Bayari. (in Bad Cannstatt) Und an dem Tag, nach dem du mit Bayari gefrühstückt hattest, und ich hinzu kam - und dir voller Freude sagte, dass meine Hände dir sooo gern eine Massage geben würden…Und du, wie mir übersetzt wurde – sagtest: „dann soll es wohl so sein,“ da fiel bei mir etwas zusammen, die Vorstellung, dass „ich“ „dich“ berühre. Und in dem Moment, als du auf dem Massagetisch lagst, stand ich  vor dir - wie ein kleines Kind, das fassungslos war über - diese Schönheit der nackten Ergebenheit, die da lag. Meine Hände waren mit einem Mal kalt…und da war mir klar, dass „ich“ das nicht kann!… Nie zuvor war mir das, so wie jetzt in dieser Fassungslosigkeit, so bewusst - und doch berührten die Hände ganz behutsam dieses Phänomen ….
Kleine Kinder, das war mir bekannt, die ich massiert hatte, waren so ergeben, doch nie zuvor ein Erwachsener. Das war für den Kopf nicht nur ein Schreck – es war ihm auch unmöglich zu verstehen. -
Nun, ich stand da und hätte es dir so gern mitgeteilt, doch da war nur Machtlosigkeit, …. (denn ich kann ja kein Englisch)… und diesen Händen zuzuschauen, die sich ganz zart und vorsichtig vortasteten, bis immer mehr Vertrauen in ihnen war, und ein tiefes, staunendes Berührtsein und Sehen: Da war niemand, der etwas tut, es gab keinen Unterschied zwischen den Händen und das was sie scheinbar berührten. -

Hey, hallo geliebter Samarpan, hier ist so viel Zärtlichkeit, die dich umarmt und eine unendliche Dankbarkeit.

In Liebe Vanessa

                                  °

Von Samarpan: 13.11.11

Beloved Vanessa,
What a sweet, lovely, letter you write to me.
I am touched.
Thank you for sharing with me how it was for you to massage my body.
Yes, no one touching and no one being touched.
You are in my heart.
In love,
Samarpan


Geliebte Vanessa,
Was für einen, süßen, schönen Brief du mir da schreibst.
Ich bin berührt.
Vielen Dank, dass du mit mir geteilt hast, wie es für dich war, meinen Körper zu massieren.
Ja, niemand, der berührt, und niemand, der berührt wird.
Du bist in meinem Herzen.
In Liebe,
Samarpan             

                             °

Januar 2012
Und während es das nochmals liest, singt es hier im Herzen wieder:
Ich hab die Liebe geseh’n, die Liebe in deinen Augen. Es war für mich unsagbar schön, meine Liebe in deinen Augen zu seh’n… 

ES erkennt sich selbst...
Im Sehen ohne "Ich" und "Du", ist Es die "selbe" Liebe. Sein in Erscheinung von Vanessa, Sein in Erscheinung von Samarpan; beide einzigartig auch im Charakter, der schon mit ins Spiel kommt. Es gibt nur Sein, das im göttlichen Lebensspiel als So- Sein erscheint - stets einzigartig. -

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