Hey, hallo Geliebter.
Deine Freundin, deine Geliebte, als das fühle ich mich.
Doch ich kann (und muss) dich nicht (er) tragen, wenn du ein armes, rebellisches und sehr ernsthaftes Kind sein willst…
Du sagtest, es sei normal, dass man sich gegenseitig erträgt.
Ja, Geliebter, dass scheint zu stimmen. Doch wenn ich ehrlich bin, mir ist das zu schwer, also bin ich anscheinend nicht normal. Um normal zu sein, müsste ich mich verbiegen… um zu mir zu stehen, nicht.
Zu mir zu stehen ist so einfach, es ist einfach in Würde sein; und darin liebe ich dich genauso wie mich. Ja, und wie ich es immer wieder sehe, bist du dir selbst Mutter und Vater genug – dafür brauchst du mich doch gar nicht. –
Hm, wie wäre es, in diesem Lebensspiel, als Spielgefährte, als Geliebter und Freund …das, was du für mich bist… zu sein?
Hey, du - ich liebe dich – und im Abstand auch den „Dickkopf“. –
Hinzu kommt jetzt dir auch dies zu schreiben, und ich gehe davon aus, dass du das selbst schon längst bemerkt hast: Ich bin am liebsten ich selbst, und liebe und lache so gern, tue Dinge ohne Ziel, Sinn oder Zweck, einfach so, weil es so herrlich und oft köstlich ist, sie zu tun. – Oh, Geliebter, Liebe ist für mich kein Geschäft d.h. – ich habe keine Interesse auf so was wie: „ Ich bin lieb zu dir und du bist lieb zu mir,“ und es ist köstlich zu sehen, dass das dir genau so wenig schmekt wie mir. -
Ich schätze Respekt, Geduld, Achtung und Wohlwollen, was so leicht Vertrauen mit sich bringt. Ich schätze Ehrlichkeit in Augenhöhe, ohne ein Oben oder Unten, keinen Papa, keinen Chef, keinen Jäger, keinen Versorger, keinen Lehrer, der mir sagt, was ich machen soll, oder an mir nicht richtig ist.
Gespräche mit dir sind für mich ein Spielfeld, um sich dir immer wieder neu behutsam zu nähern, in dem sich bei mir auch eine sinnliche Weiblichkeit zeigen kann. Und oft bin ich wie ein kleines zartes Kind, verletzlich und doch verspielt, neckend und manchmal ganz schön frech, doch oft auch ganz still, wie ein tiefer See und leer, wie der unendlich blaue Himmel. – Oh ja, und auch das ist schön, die Gespräche mit dir. Denn sie lassen mich teilhaben - vor allem, wenn du von dir sprichst, das liebe ich sehr, denn sie lassen mich dir so nahe sein. Eine Begegnung mit dir von Herz zu Herz auch in Freude und Lust, ist ein Liebesspiel voller Wunder – wie alles, was vom Herzen geschieht. Ich liebe es von ganzem Herzen mit all dem zu sein, was bei mir, ach so nahe, erscheint und ist. -
In dem davon geschrieben wird, steigt eine zärtliche Dankbarkeit auf, für die so oft tiefste Intimität, der Stille mit dir; und das hier ist ein zärtlicher Kuss.