Ohne Hoffnung

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Ohne Hoffnung

...ist, wie auf einem Bahnsteig - und der Zug ist abgefahren, und ich weiß nicht wohin, weiß nicht, wie es weiter gehen soll... doch genau das lädt ein - genau hinzuschauen, was unmittelbar, jetzt - gegenwätig wirklich ist...(ohne Geschichte)...

Hallo Süße.

Heute Morgen, als der Anrufbeantworter abgehört wurde, fiel hier alles zusammen, was irgendwie sich an Gedanken einmischen wollte.


Wie ein zärtliches Umarmen, das das einfach da sein lässt, was weint, weil …… Weil da einfach keine Wahlmöglichkeit gesehen wird? Weil da einfach die Hoffnung, auch mit anderen in einem Lokal zu essen, was drad schmeckt -  wie weg schmilzt? - Hm, auf was auch immer - noch alles...

Ja, es ist DAS, was innerlich weint, weil...


Oh, geliebte Süße.

Nun zu dem, was hier nicht nur an Geschichte ist:


Der Kopf ist still – still im Nichtwissen.

Das Rauschen des Windes ist wie Gesang, den der Ton der Amsel oder wie jetzt der Spatzen kurz anschwellen lässt.

Die immer wieder sich verändernde überfließende Stille ist eine unbeschreibliche Schönheit.

Ja, in der auch der Klang, der Stimme, der Ärztin am Telefon, in der Angst, freundliche Ernsthaftigkeit und Bedauern mitschwingt -  einfach nur ein anderer Ton ist, der als klingende Stille erscheint. -

ES schreibt.
Warum auch immer, ohne Sinn, für nichts. Es ist wie der Hauch eines zärtlichen Lächelns, in das Tränen des Berührtseins die Augen blank machen.


Der Körper fühlt sich anders an, deshalb wurde um einen Test der Beschaffenheit der Bauchspeicheldrüse gebeten, denn als Kind war da multi..TBC -

   
Da ist Staunen, dass die Wahrnehmung sich durch den Laborwert bestätigte. -


Oh, da ist etwas von einer Freundin gehört worden, und das hat sich wohl als eine Vorstellung wieder eingeschlichen. Und zwar die:

Dass der Körper sich immer selbst heilen kann, und wenn ein Erwachen stattgefunden hat - erst recht!, weil dann die Vorstellung sich zeigt, eine Macht über den Körper zu haben -  so etwas, wie über ihn zu herrschen. Krrrr, :-))
Die Einheit erscheint als ein Gedanke und spielt Herausforderung - hier ist es mit einem Lächeln, eher eine Einladung - nach Hause, also :-) eine "Hereinforderung" -


obwohl - klammheimlich ein zaghafter Gedanke aufgestiegen ist: vielleicht doch?….

Und da ist es wieder, dieses Lächeln, des Erkennens – da ist niemand, also wer soll da herausgefordert werden? - Es geschieht, was sein soll...


Hm, denn wer will und kann dann über wen eine Macht ausüben, bzw. über irgendetwas herrschen?

Jegliche Hoffnung, dass es doch vielleicht oder so und so gehen könnte, - ist ein Trugschluss, ein Gedanke, der vorgibt hier sei ein jemand, der erwacht ist und ein Übermensch, also etwas „Besonderes“. :-)) ?

Dabei ist eindeutig zu sehen, dass der Verstand, d.h. eine Person nicht erwachen kann.


Und es ist so köstlich - nichts - Besonderes zu sein;

so befreiend, so aufatmend, so einfach, denn es gibt nichts zu tun, bzw. tun zu müssen um zu – >über<leben.

  
Das Leben ohne Hoffnung ist nicht hoffnungslos,
sondern gegenwärtig – ohne Hoffnung auf <irgendwann<.


Hoffnung, die weggefallen ist, lässt die Schönheit, die Köstlichkeit der Gegenwärtigkeit klar wahrnehmen.


Hans Jürgen ist grad hereingekommen. Es steht an Essen zu kochen. Es steht an, anders, die Nahrung zuzubereiten, was sich von alleine ergibt.


Da ist Staunen, immer wieder Staunen.

Kurz steigt ein jämmerliches Bedauern auf, weil die Kartoffelpuffer nicht, oder nie mehr gegessen werden könnten, was gleich wieder mit einem Lächeln, wie gewiegt sich anfühlt. - Und das <nie mehr> fällt zusammen im <Nichtwissen>, was einlädt immer wieder Hier, gegenwärtig zu sein, denn <da ist niemand>; also wer soll Entscheidungen treffen - und sogar für irgendwann? - wo doch alles - schon längst entschieden ist...

Und die Aufmerksamkeit geht zu den Händen, die am Aufräumen sind.

Hans Jürgen geht bummeln. Und da ist noch so viel am Auto zu machen, sagt er. Okay.

Es ist warm – in Liebe Vanessa
 

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