Berauschtsein

"Vanessa, was hältst du von dem Wunsch berauscht zu sein?"

Hm? Ah, toll! Okay! Doch lass uns das mal genauer anschauen:
Ist ein Baby berauscht? Es ist im Sein; Hm, seine Augen sind so klar…also ist es mit so einem klaren Blick nicht berauscht. Es ist da, hier und nimmt an allem wo seine Aufmerksamkeit hingeht teil – mal staunend, mal einfach ganz ruhig – dann lachend oder – weinend. -  Mit dem "Was ist" da zu sein - ist stets eine tiefe stille Freude verbunden, fast kühl... Freude ist seine, ist deine Natur.  - Und
sieht es ein Lächeln, hört es zärtliche Worte oder spürt sanfte Berührung - so scheint es von dieser warmen Liebe, von Freude – berauscht zu sein. - So einfach! - Deshalb heißt ja auch: liebe dich selbst; sei du dir selbst - Mutter, Vater. -

Im Drogen-Rausch, ist Aufregung, ist Feuer, eine Art Fieber - das nichts mit der tiefen stillen Freude zu tun hat, die deine Natur ist, doch das dich (scheinbar) von dem "Was ist" - und du nicht willst - weg-trägt, dich von dem scheinbaren Problemen - weg-trägt. - Denn Drogen spielen nur da eine Rolle, wo eine scheinbare Trennung vom Sein - gespielt wird; - Sein spielt Trennung - auf der Suche nach wieder Eins-Sein wollen; - was jedoch unmittelbar gegenwärtig längst - Ist! - Der Verstand kann und muss das nicht verstehen, denn die Weisheit in Jedem - weiß davon - und sagt - Ja - denn nichts ist richtig oder falsch - alles, was erscheint ist göttlich.... Alles, was erscheint ist der Geliebte, der dich in die Liebe führen möchte, mit dem Ruf: "Halt an! Kehr um! Sei mit mir - komm nach Hause!" -

Zum Text: Wieso der Geliebte

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