Familie

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Familie oder – Zuhause - Sein – oder - „für eine glückliche Kindheit ist es nie zu spät.“ hörte ich von dir. - Und Vanessa, würdest du mir bitte das näher erklären?“

Die Welt kann untergehen, doch Zuhause-Sein ist wirklich die einzige Zuflucht, die einzige Sicherheit, die es gibt, es ist die Unmittelbarkeit in dem „Was Ist“, - ist die Präsenz, die einlädt darin zu ruhen, einfach zu sein, mit dem, was gegenwärtig - Ist. - Und sagt man nicht auch: In der Ruhe, in der Stille liegt die Kraft; o ja, denn da ist das Zuhause-Sein, die Quelle; da - wo alles erscheint. – 

Doch – man! Wir scheinen dieses Spiel - Familie - zu lieben! –

Denn es scheint da etwas dran zu sein, das, - mit der „Familie“....

Nun, hier - ist das mit der „Familie“ anders besehen, - so: Und bitte - ganz langsam lesen.  

Denn wenn hier, bei „mir“, in der Bereitschaft immer wieder ein Hinsehen - geschieht, und gesehen wird, was hier erscheint – und was damit geschieht,
so ist da staunen, wie ein Kind, das über dieses Wunder des Lebens staunt.:
Denn da, im Anhalten, gegenwärtig - , ist alles, was so bei einer „Familie“ hervorgehoben wird:

Geborgenheit in Frieden - und weit mehr, - nämlich, auch absolute Freiheit; ein Zuhause-Sein, wie oben beschrieben!

Nun, mal sehen..... Die Beschreibung, was hier entdeckt wurde, dazu beginnt so:
Das >Kind< - spielt das Ich im >kindlichen< Verstand,(das, von dem der Körper nicht getrennt ist, und dem entsprechend auch Gefühle hervor bringt.). Es wird auch „das – innere – Kind“ genannt und ist in Lebensfreude voller kreativer Ideen, intuitiv und direkt, doch auch sehr zart und verletzlich - als Schmerz oft schnell trotzig..

Es braucht einen klaren, festen, nüchternen und umsichtigen Vater, der es für voll nimmt - in diesem göttlichen Spiel des Lebens und zu ihm „steht“!

Und in diesem Spiel, wie es hier beschrieben wird, erlebt das >Kind< eine ganz andere, eine neue Kindheit, als die, die es gewohnt war, so wie es programmiert worden ist, denn wir haben alle eher gelernt unglücklich zu sein – schon mit den Worten: du musst, hättest, solltest, wäre, wenn und aber, dann....

Ja. Es scheint so: als sei es nie zu spät - für eine „glückliche“ Kindheit! Das Köpfchen hat anscheinend nur vergessen, dass im Grunde „meine“ und „deine“ Natur Freude ist, - und dass das Leben ein wundersames Spiel, ein Abenteuer ist; das nicht „zu verstehen“, jedoch spürbar ist .

Wenn „das Kind“: der kindliche Verstand, (scheinbar) da draußen, im Traum vom Überleben, ( sprich: was eine Neigung ist) mitspielt, wie getrennt vom Zuhause-Sein, und auch manchmal ein wenig weit weg von Zuhause ist, bekommt >es< früher oder später, z. B. wie im Sandkasten, eine Schaufel auf den Kopf. – Aua!

Genau! Das ist dann die Einladung >nach Hause<. Und das heißt - Stopp! Anhalten! Ja, denn nur da: Im Anhalten, im Still-Sein - ist Zuhause-Sein - da ist es stets möglich für eine Zuflucht, in Sicherheit und Geborgenheit zu sein.

Denn im Anhalten, gegenwärtig und unmittelbar – ist Zuhause-Sein, in der es still, in Frieden und leer ist, - wird es stets mit offenen Armen empfangen. – Egal, was auch immer geschah, wie es auch immer dasteht, (wie es vor der Tür steht) – es wird liebevoll empfangen, gehalten, gewiegt; egal wie es heim kommt, es ist willkommen, sicher und geborgen - denn hier, ist die Freiheit - Alles zu sein – 
eben, auch egal, als was und wie es nach Hause kommt  – als Schmerz, Wut, oder Trauer.

Und davon ist der >männliche Aspekt< der Vater, - der zu dem Kind
steht, - (Schmerz,Wut oder Trauer) was, >da so nahe< - an der Tür steht, oder was - an liegt, wie zum Beispiel, das Gefühl, wie ein Kind von Hilflosigkeit – oder ein Kind von Schmerz, oder von "trotziger" Wut, das etwas - weiter weg von der Tür ist. – Es ist Okay, -
eben, so - wie es gerade erscheint. – Na klar, was immer es scheinbar auch angestellt hat. - Egal, wie es nach hause kommt, es ist hier – in Sicherheit und absoluter Freiheit. -

Und davon ist der >weibliche Aspekt<, die Mutter, die mit offenen Armen, die bedingungslos  -
Empfangende- ist, die bereit ist, es so daseinzulassen wie es ist. - Was für eine Geborgenheit, hmmmm.....

Oh, ja. – Hier ist – Zuhause-Sein...... oh, es gibt nichts - was sicherer, geborgener und freier sein kann. - Die Welt kann in Trümmern liegen oder auch nicht; das ist absolut gleich und gültig.

Und der Witz ist, -ohne Geschichte-, im Zentrum all der so oft kindlichen Gefühle ist eine Energie, die wie der Geliebte ist, der die Einladung an das geliebte Kind in allem Geschehen - ist, das es Heim, in die Liebe, die du bist, führen möchte - mit dem Ruf: "Halt an! Kehr um – sei mit mir, komm nach Hause. -
Sieh, es ist nur ein göttliches Spiel, - das mit der Familie -, in der scheinbaren Welt.
Es ist nur ein Traum; und
manchmal ein Alptraum!“

Denn - ES – spielt! - Es ist Sein, das ich-Sein spielt, das -Familie- spielt. -
Alles, was erscheint möchte einfach nur „da-sein“ dürfen. - Vergiss nicht, dass das Leben ein göttliches Lebensspiel ist, in dem immer wieder in Allem, was erscheint, der Ruf erklingt: Halt an! Kehr um, - sei mit mir, - komm nach Hause....... 

 

  ... siehe Text: Wieso der Geliebte 

 

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