Ich will nicht!


"Vanessa, meine kleine Tochter rebelliert in der letzten Zeit immer wieder, und schreit tobend: Ich will aber nicht! - Und ich bin total genervt, hilflos und ärgerlich damit." -

Okay: Wie es hier gesehen wird: ICH will! – ICH will nicht! - ist der Rebell des emotionalen Herzens, und eine sehr kraftvolle Energie im Lebensspiel - das Eine spielt - Ich will nicht!! -
 
Dieses: Ich will! oder Ich will nicht! - Nichts ist daran falsch, denn alles ist göttlich, auch wenn es, so wie es hier gesehen wird, ein Egotrip ist, das Eine spielt Egotrip; ein betrunkenes Köpfchen: betrunken, berauscht von dem Glauben einen eigenen Willen zu haben, eine Wahl zu besitzen, sowie die Macht zu haben, gegen das Leben zwanghaft zu rebellieren. - Sind nicht auch scheinbar so viele Erwachsene so? Kennst du das nicht auch? -

Wenn es dich anspricht, so ist es auch möglich mit dir selbst - so liebevoll - umzugehen. -

Denn im Kopf scheint es ein Problem zu sein! Und ein Problem bringt immer Stress mit sich – aber nur, wenn darauf eingegangen wird. Doch da ist die Einladung - anzuhalten, still zu sein. - Und im Mitgefühl zu sehen, oh ja, es fühlt sich an, wie gegen eine Wand rennen und Luftlöcher schlagen, und das sehr kraftvoll. - Jedoch ein tiefes Staunen, über diese starke Energie, die dieses wilde, trotzige Aufbegehren mit sich bringt. - Und es hat eine gewisse Schönheit, wenn die Bereitschaft da ist: hinzu schauen - was sich zeigt - das Ganze nicht zu ernst, jedoch für - voll - zu nehmen; und diese kraftvolle Energie - nüchtern zu betrachten. Denn es ist wie ein wildes um sich Schlagen, ein alles mit sich reißender Wirbelsturm, der ein Zentum hat - in dem es sill ist! -

Es geht nicht darum: „dafür oder dagegen“ zu sein – sondern einfach nur mit dieser Energie zu sein, sodass für nichts anderes mehr Platz ist. Eben, ein trotziges, kleines Kind, (etwa bis zum vierten Lebensjahr) das außer sich ist, man sagt auch "ungehalten ist",  - das da sein - will! - wie es grad ist. - Und die Einladung darin - ist: dieses Bündel an wilder Energie einfach nur liebevoll und bewusst ganz fest im Arm zu halten, denn es war bisher ungehalten -  und zwar so lange, wie es das braucht - und kapituliert - bis weint, bis es still, wieder präsent, wieder da - ist. Und immer wieder, mit viel Geduld das Kind zu bitten - zu fragen - "was ist".-

Erst jetzt, im stillen Weinen, in der Kapitulation, wenn es aufhört zu toben - ist das Kind bereit - klar und deutlich mitzuteilen, was es soo bedrückt - und hör ihm wohlwollend zu. - Das ist dann wie „Urlaub vom Ich“ ...   ...und wie ein Geschenk des Himmels. -

 ... wenn du magst, den Text: Familie

 










 
 

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