Im täglichen Leben

Vanessa, was macht den Unterschied: vor und nach dem Erwachen im täglichen Leben?“

Hm? Vor dem … wurde getan, was zu tun ist.... danach wird getan,was zu tun ist... mit dem Unterschied, dass nun gesehen wird....vorher war da niemand, der etwas tat... und jetzt ist auch niemand der etwas tut... auch wenn es so aussehen mag... was die dualistische Sprache oft so erscheinen lässt...und vielleicht ist dir etwas ähnliches bekannt...

 ...Hm, es hört nicht auf...dieses feine Spüren... in dem göttlichen Lebensspiel...

Denn Heute war ein seltsamer Tag. Schon am Morgen war keine Energie da mich anzuziehen, vielleicht würdest du sagen: da war kein Bock. Nur wer soll keinen Bock haben?...Im Laufe des Vormittages veränderte sich nichts. Irgendwann war auch darin eine totale Akzeptanz, dass sich weiterhin nichts verändert. - Da war einfach Sitzen oder Liegen, Gehen.... in Stille... das, was ja ständig geschieht...ob bewusst oder unbewusst...

Okay, es wurde dann als ein gemütliches Faulenzen... betitelt, als ich bei einem Anruf gefragt wurde, was ich mache... Als ich dann gefragt wurde, ob ich am Abend mit Spazieren gehen würde, und die Stimme klang einfordernd, geschah etwas seltsames.... Ich sagte zwar: „Mal sehen was bis dahin ist, denn ich weiß es im Moment nicht.“ Doch der Druck diesen Spaziergang einzufordern, löste hier so etwas wie eine leise Taubheit aus. Als Stunden später der Anruf kam, mit den Worten, ich sollte doch die Faulheit mal beiseite legen, (Man! Wer soll das machen?...) und.... mit tollen Versprechungen, da wurde mir plötzlich klar, dass mir das bekannt war, was da ab lief. Denn jetzt spürte scheinbar ich... gar nichts mehr, was scheinbar ich will oder nicht will....was getan werden will oder nicht...

 Doch eins konnte ich darin erkennen: Wenn so was wie eine raffinierte Manipulation statt findet, ist nichts mehr wirklich zu spüren....

Viele Jahre habe scheinbar ich mich manipulieren lassen, ohne mir das so bewusst zu sein, was hier bei mir dadurch geschieht: Etwas in mir ist – zugeschüttet... Ja.. das fühlt sich wie zugeschüttet an...Nun begann ein alter Mechanismus – nämlich, mich abzulenken von dem „nichts mehr zu spüren“. Doch das wurde schnell gesehen.... Dann stieg die Frage in mir auf: Man! Und wann und wie wurde der „andere“ manipuliert von ...scheinbar Vanessa? - Im Moment ist es nicht zu sehen. Doch die Bereitschaft, und das Vertrauen ist da, dass sich das von alleine zeigt....

 Dann war es klar: „Ich habe mich nicht getraut zu sage: Bitte sprich von dir.... alles andere lässt mich sonst nicht spüren, was ich möchte, bitte sprich von dir.“ -

Scheinbar... ich... habe mich nicht „getraut“ – und schon war ich – wie getrennt (geschieden) - von mir, wenn auch nur.... scheinbar, doch sich nicht mehr spüren.... sich nicht trauen... fühlt sich wie getrennt an.... So entsteht der tiefe Wunsch wieder – Eins zu sein....obwohl auch das scheinbare Getrennt-Sein...wie hier gesehen wird...eben, das Sein nur spielt...

Und da ist die Erinnerung: Früher habe ich mich voll Verzweiflung, „mich nicht mehr zu spüren“.... oder nicht zu trauen.... nicht nur leicht ab gelenkt, sondern scheinbar ich...mich langsam aber sicher ganz zugeschüttet....Es gibt so viele Drogen... so viele „Such...tmittel“...auf der Suche nach Einheit, nach Gott... Jetzt ist da ein Lächeln, das sagt... Danke...An wen? ….Hm?... an das Leben, denn es ist das Leben, das diesen Körper lebt... einfach so...ohne Sinn und Zweck...

Hm, heißt es nicht ...Gott ist das Leben... unmittelbar... und alles, was gespürt wird, möchte einfach ... da sein...

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