Ohne Hoffnung

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Was für eine Schönheit - wie ein Kind - einfach mit dem zu sein, was grad - ist - nur Sein.

Nun? Doch wir haben alle gelernt immer wieder auf etwas zu hoffen. - Und wie es scheint, hast auch du, wie wir alle gelernt - zu hoffen auf irgendwann? Daran ist nichts verkehrt, denn alles, was ercheint, so auch das Lernen, ist das Eine, das Ganze - was lernen spielt.

Dabei hast du gelernt zu übersehen, dass das Leben sich nur unmittelbar lebt, und Freude, Frieden deine Natur ist. - Hier wird schmunzelnd gesehen: Hoffnungslos, ist wie auf einem Bahnsteig; und der Zug ist abgefahren; und alle Vorstellungen, wie es weiter gehen soll, sind auch weg! - Und du, der scheinbare Täter, du kannst nichts - tun!

Toll! Das lädt ein, still zu sein - einfach nur das dasein zu lassen, was Ist - was einfach so da Ist. - Du weisst nichts! - Nicht, wie das Leben sich selbst weiter lebt, wie das Leben - wird - denn es Ist! - In dieser Akzeptanz des Unbekannten erscheint Mut - das göttliche Lebensspiel als ein Abenteuer zu sehen, das Vibrieren der Lebendigkeit unmittelbar zu spüren. Und dem Leben vertrauen, das es alles unterstützt, was sein soll. - Es ist so entspannend, so wunderbar nicht zu wissen wohin, oder wie es weiter gehen soll! Denn das Leben zeigt sich, kommt ständig auf dich zu. Es sagt, was ansteht oder nicht - ohne etwas ereichen zu - müssen. Es gibt nichts zu erreichen, denn es ist stets Dies, was grad - Ist.

Man! Absolut ohne Hoffnung ist nicht gleich - hoffnungslos! Wirklich ohne Hoffnung sein - lädt einfach nur ein: "zum Dasein lassen, was gerade ist, so wie es ist". - Jeder Moment, so auch dieser - ist Gnade. - Das ist, wie ein Aufrichten in dem dankbaren Erkennen: da ist niemand, doch da ist ein ständiges Sterben von Vorstellungen - hinein in das Wunder der Lebendigkeit des Lebens. - Wie ein Kind, das sich selbst vergessend, in alles was da IST verliebt.

Denn im Verlieben, sich inniglich zu verlieben, darin ist leicht die Bereitschaft, die Suche nach etwas, das geschehen soll - aufzugeben; einfach in dem Geschenk der Präsenz - in dem „Was Ist“ zu sein. -

Denn da ist der Sitzt, das Zuhause, von dem was du dir je wünschen kannst. - Hier geht es nicht ums Überleben oder ums Werden, sondern - einfach nur - leben; denn Dies ist bereits schon alles - was Ist ... Sein, das Körper- Sein spielt; Sein erscheint als Tun; Sein erscheint als Nichttun; Sein, das Wind, das Sonne, das Regen spielt; Sein erscheint als Enge; Sein erscheint als Weite.... so einfach, gewöhnlich und wundervoll. -

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siehe auch, wenn du magst: Leben ist feiern

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