Wieso der Geliebte

Alles, was bei dir erscheint, ist der Geliebte - 

...und er erscheint bedingungslos; - egal was für ein Gefühl bei dir erscheint; - da ist die Einladung es einfach nur zu fühlen - sonst nichts! -

Im Satsang war dann die Frage: "Wieso -der- Geliebte, und nicht -die- Geliebte? Ich bin ein Mann und liebe die Frauen.
Wie meinst du das?" 

Oh, (Lachen) du willst es begreifen? - Der Verstand will die Einheit, das Ganze - begreifen; so wie das Werkzeug eines Autos, das Auto nicht ganz begreifen kann; so kann auch das Werkzeug der Einheit, der Verstand, nicht das Ganze, nicht die Einheit - begreifen; und muss es auch nicht. 


Doch okay - (mit einem Schmunzeln): - Der - Geliebte, ist als der männliche Aspekt gemeint. - Denn sieh: Wonach sehnst du dich, wofür bist du "offen und empfänglich"? Und "offen und empfänglich" zu sein, sind weibliche Aspekte. - Wofür gibst du alles auf, bist du gern "schwach, weich", was "Ergebenheit" oder "Hingabe" ist, wofür? Um das, was du liebst zu - empfangen.

Aus dieser Sicht, ist jeder Mensch, ob im männlichen oder weiblichen Körper, bewusst oder unbewusst: „weiblich“.

Und alles, was im Gewahrsein erscheint "steht kraftvoll", wie der Geliebte - als der männliche Aspekt; - er steht dafür, empfangen zu werden. - Und alles, was erscheint, erscheint wieder und wieder. - Der Geliebte lädt wieder und wieder ein, bedingungslos:  komm nach Hause, kehr um, sei mit mir...

Mit einer Geschichte ist er kaum zu erkennen, denn die Geschichte ist wie eine Ummantlung - der, in mitten drin, kraftvollen Energie; denn ohne Geschichte, ist er wie der nackte Geliebte, - die nackte Energie; - in dem Geschehen, die in die Liebe führen möchte, wenn die Bereitschaft da ist, nichts mit dieser Energie zu machen, sie einfach nur dasein zu lassen - nur zuschauen, sie fühlen, spüren - für nichts, d.h. auch - bedingungslos - mit ihr sein. -

Textbeschreibungen dazu z. B.:
Wut  oder  Hass )
 

 

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