Angst

 

 

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Angst  -

Hm, hier wird immer wieder gesehen - „mir“ gehört nichts,
auch <Angst> nicht, und gleichzeitig wird gesehen, von niemandem, dass „ich“ Nichts, und Alles bin;

oder Nichts, das als - <Etwas> erscheint.
das vom Verstand z. B. als <Angst> erkannt und „bezeichnet“ wird.
 
Im Traum vom Überleben, erlebt sich der „Suchende“ auch als <Etwas>, als Individuum, das scheinbar von der Einheit getrennt ist, und verleibt sich dieses scheinbare „Etwas mit Namen Angst“ ein.
So entsteht der Glaube, dass die Angst <meine> Angst ist.
                                             ° 
Oh, es ist erstaunlich, Nichts und Alles zugleich zu sein;
das ist für den Verstand unermesslich –
und doch ist es so köstlich.
Da ist Staunen -  dieses Wunder.


                                             °


Und eigentlich gibt es in dieser Unermesslichkeit nur zwei Energien:

Ausdehnung und Zusammenziehen, was einfach Lebendigkeit ist. 



Doch die Unermesslichkeit dessen ist für den Verstand nicht zu verstehen, und er fürchtet das unermessliche, unendliche Nichts-Sein, was in allem Manifestierten – einfach Sein - ist.

So lässt sich aus seiner Sicht, vor dem <Nichtverstehenden>, nur:  weglaufen, es bekämpfen - oder erforschen, wenn er den Ursprung dieser Unermesslichkeit begreifen, erfassen will.

So spielt das Eine in Gestalt eines Menschen die Rolle :-) Wissenschaftler, der scheinbar - Wissen, immer wieder neues Wissen, erschafft.

 Und für den Verstand ist das hoch interessant; was auch okay ist,

 denn wir lieben dieses Spiel der Faszination. :-)

Doch es ist einfach nur das Eine, es ist DAS, was Wissen erschaffen <spielt>.


                                                 °

Und? Nun wieder zurück zur <Angst>.

Wenn hier Angst erscheint:
Erscheint gleich ein „ich“ Gedanke, der immer eine Trennung von der Einheit vorgibt, und an dem - hängt eine Zukunft – Geschichte.

Wir nennen es auch <befürchten>.

Wird die Geschichte, die dranhängt, als <Geschichte> erkannt,
und darin - dieses „Muss“ und „Sollte“ oder „Hätte“ gesehen, so ist hier oft schon ein Lächeln.
 
Und es geschieht nichts – als dass einfach die Geschichte eine Anerkennung bekommt, in dem sie voll und ganz >gesehen< wird - als <Geschichte>, von Niemandem.
 
Vor allem wird gesehen, dass dies scheinbar getrennte <ich> und dieses „Muss“ und „Soll“ oder „Hätte“, der Nährboden der Angst ist, die in die scheinbare Zukunft des Werdens weist, z.B. um etwas zu verhindern. –

Doch da ist niemand; also wer könnte, sollte, müsse etwas verhindern?

Somit fällt alles zusammen, denn ohne ein <ich> und eine Geschichte, kann sich die Angst an – nichts – mehr festhalten.

So ist auch das DIES:

Gedanken, die erscheinen - als:

<könnte, müsste, sollte, hätte anders sein>,

nichts anderes - als DIES.

Eine liebe Freundin sagt z. B.: Was bist du ohne Angstgedanken? Frei! Stimmt.
Doch was willst „du“ <machen>, wenn solche fragenden Gedanken nicht aufsteigen?

Denn es ist eine Illusion zu glauben, dass „du“ etwas tust oder je etwas getan hast – auch den nächsten Gedanken kannst „du“ nicht wählen, wie auch, denn da ist niemand – da ist einfach Sein, das als Gedankenenergie erscheint.
 
In allem Geschehen ist es die Einheit, die als Tun oder Nicht- Tun erscheint.

                                           °

Denn auch du kennst das: Eine Spinne wird auf dem Arm entdeckt, und schon wischt die Hand die Spinne schnell vom Arm.
Aus anerlernter Abwehr.

Als keine Angst im Sein erschien, sonders nur als eine „Spinne“ auf dem „Arm“, gab es keine „Spinne“ und keinen „Arm“; - nur So- Sein.

Doch da gesehen wird, da ist niemand, also wer sollte eine Wahl haben zu wählen, egal in welcher Situation, wie oder ob gehandelt werden <könnte, müsste, sollte, hätte>.
Denn es ist alles das Eine, mit oder ohne „Angst“ – mit oder ohne die Erscheinung einer Wahlmöglichkeit.

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Und auch das ist dir wohl bekannt:
Da sind zwei Wege. Und plötzlich zieht sich der Bauch zusammen, nur wenn der Blick sich zu dem einen Weg sich hinbewegt.
Also gehst du den Weg (wenn es sein soll.  :-), der dich aufatmen lässt.
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Oder, es ist spät am Abend am Lagerfeuer mitten in der Wildnis. Und du bist dran das Feuer zu bewachen.
Oh je. Da schleicht sich Müdigkeit ein. Und dann steigt Angst auf, Angst einzuschlafen.
Hier ist es genau diese Energie - Angst, die dich wach hält!
Die Angst wird zur Wachsamkeit.     

                                       °

Und auch wenn diese Energie des Zusammenziehens im Körper zu spüren ist und <der Kopf> sie meistens nicht haben will, obwohl der „ich bin jemand und dieser Körper“ Gedanke auftaucht (mit einer Zukunft - Geschichte dran), und der/(die) das Gefühl im Körper auslöst oder noch verstärkt.

Es ist die Lebendigkeit der Liebe, die spricht und singt mit allen Sinnen durch den Körper in der ständigen Einladung - einfach gegenwärtig zu sein.

 Seltsam, denn wir sprechen von einem Gefühl, z. B. <der Angst>,
als „meine“ Angst, oder die „in mir“ ist –,
und die <mir> solche Angst macht – Diese Art zu sprechen haben wir gelernt – und auch zu glauben, dass es so ist.

Für ein Baby ist es <ganz natürlich> mit der Kontraktion, dem Zusammenziehen zu sein, denn es kennt keine Bezeichnung <Angst> und auch keine Geschichte. Es kennt kein Werden, es ist einfach – im Sein – permanent gegenwärtig präsent.


Doch so wie uns gesagt wird, dass wir, Klaus oder Rosi sind, und die scheinbare Trennung durch den Glauben dessen erscheint, erscheint Unsicherheit, die sehr schnell zur <Verlust- Angst> wird. Und schon ist die Natürlichkeit: <<mit ihr zu sein>> – überdeckt, durch den Glauben, dass etwas fehlt, und Gott, die Unendlichkeit, Einheit - scheint weit weg.

Und wir <lernen> die Angst, als eine Herausforderung zu sehen,  als einen Kampf gegen sie; und die endlich verschwinden soll! –oder wenigstens irgendwann  :-)) sollte sie für immer überwunden sein!

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Und hier ist Sehen, dass da einfach nur eine <Erscheinung> des Zusammenziehens ist, und vielleicht mit einem „ich Gedanken“  und einem Schild mit dem Namen „Angst“ dranhängend.

   :-)) Hm, ohne den „ich Gedanken“ und das <Namenschild>, ist es einfach nur eine Energie des  Zusammenziehens.
 
Und alles was erscheint, wirklich alles, ist der Geliebte, der einfach da sein möchte.
Diese Energie <der Angst> ist der Geliebte, der dich in die Liebe führen möchte.
 
Es ist die Einladung, ist der Ruf, wie schon Jesus sagte:
Kehr um! - Komm – nach Hause;
es ist die Einladung, <des Tanzes mit dem Geliebten<,
mit dem scheinbaren Namen <Angst>, zu sei.

Doch es ist niemand da, der das <machen> kann.
    
                                      °
 

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