Wieso der Geliebte

Wieso <der> Geliebte,

 und nicht <die> Geliebte?

Ich bin ein Mann und liebe die Frauen.
Also, wie meinst du das, wenn du sagst:


Alles, was erscheint, ist der Geliebte.



<Der Geliebte< ist symbolisch gemeint. 

Denn sieh: Wonach sehnst du dich, wofür bist du <offen und empfänglich>?
Und <offen und empfänglich> zu sein, sind weibliche Aspekte.

Wofür gibst du alles auf, bist du gern <schwach, weich>, was <Ergebenheit> oder <Hingabe> ist, wofür?
<Schwach und weich sein, Ergebenheit oder Hingabe> sind auch weibliche Aspekte.

Aus dieser Sicht, ist jeder Suchende, ob im männlichem oder weiblichen Körper, bewusst oder unbewusst „weiblich“.

Und alles, was im Gewahrsein erscheint <steht kraftvoll> dafür - empfangen zu werden.
Und alles, was erscheint, erscheint wieder und wieder.

Der Geliebte lädt wieder und wieder ein:
 
komm nach Hause, kehr um, sei mit mir.

Und <Einladung>, ist nur ein anderes Wort, doch sie steht kraftvoll, und zeigt sich, ohne ein “Muss“.
Und Einladung ist auch nur ein anderes Wort für Gnade, was so viel heißt, wie, ohne Verdienst.
 
Etwa so: Wie <der Geliebte>, der unendlich geduldig ist, ohne eine Bedingung zu stellen, der nicht anders kann, der immer wieder aufsteigt, erscheint, sich immer wieder zeigt, in allen Facetten, bis er von seiner Geliebten erhört wird und mit ihr sein kann, mit ihr verschmilzt.
 

Aus der Sicht des menschlichen Sehens, im dem göttlichem Spiel, scheint es zwar männliche und weibliche Körper zu geben,

doch im Klaren Sehen ist zu sehen,

dass du weder ein Mann, noch eine Frau bist.

Denn der Körper ist eine Erscheinung,

die kommt und geht in DEM -

ein Ausdruck der Liebe;

ein Ausdruck der  Einheit.

 

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